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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

in der letzten Januar-Woche haut es einem förmlich die Meldungen um die Ohren.
Erst eine völlig verfehlte Werbeaktion mit der Botschaft „immer billiger“ und sich anschließend das Hundertjährige noch von seinen Lieferanten sponsern lassen und das alles mit einem Werbeträger, der als sehr begabter und vielseitiger Künstler für alles andere als billig steht.
Aber damit nicht genug, kaum hatte man sich über den einen „Blödelbarden“ aufgeregt, entblödet Mitte der Woche sich dann die Politik in Berlin nicht weniger, als sie die „Bauernmilliarde“ beschließt und sich darauf selber feiert. Reiben sich dann aber verwundert schon am nächsten Morgen die Augen, weil ihnen die ganze Mogelpackung schon wieder um die Ohren fliegt. Wir Bauern wollen kein Geld vom Staat und haben dies auf allen Treckerdemos nie gefordert, wir wollen einfach nur wieder mitreden!
Bei der abgelieferten Arbeit wäre es ehrlicher gewesen, die jährlichen 250 Millionen den Verantwortlichen vier Jahre lang vom Lohn abzuziehen. So Kostet es die Politik „nur“ Steuergeld und was rechnerisch knapp 1.000 Euro pro Betrieb ausrichten sollen, verschweigen die Künstler. Die zukünftigen Mindererträge und eventuell hohen Investitionen wiegen ungleich schwerer und werden Strukturbrüche nach sich ziehen. Ehrlich geht anders!
Wenn das Geld auf einmal derart locker sitzt, sollte Berlin sich damit lieber Zeit beim Europäischen Gerichtshof  erkaufen und endlich eine Düngeverordnung erarbeiten, die fachlich in der Sache hilft, mit den untragbaren alleinigen Schuldzuweisung gegenüber der Landwirtschaft aufräumt und für alle Mitgliedsstaaten einen verbindlichen europäischen Standard im Agrarbereich als Ergebnis hat. Solange dies nicht passiert, haben die deutschen Betriebe durch die vielfältigsten Auflagen und Bedingungen nicht nur weltweit, sondern schon EU-weit das Nachsehen.
Lasst uns gemeinsam nachhaltig, besonnen und realistisch planen, dann wird es auch klappen und eine Wertschöpfung in Deutschland weiterhin ermöglichen!

Christoph Klomburg

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