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Meine Meinung


klomburg
Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben jetzt vermutlich einen Zeitraum von  zwei Jahren vor uns, in dem geklärt werden muss, wie eine Kastration mit Schmerzausschaltung in Deutschland auszusehen hat. Ein Gesetzentwurf liegt immer noch nicht vor!
Allerdings darf sich jetzt niemand zurücklehnen, denn: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir brauchen schnellstmöglich einen klaren Fahrplan der Bundesregierung. Das wäre ehrlich und gegenüber den Sauenhaltern nur fair. Sich jetzt entspannt zurücklehnen hieße, in zwei Jahren genau so weit zu sein wie vor der Verlängerung in diesem Jahr. Es waren unschöne Debatten, in denen die Schuldigkeit auf die Landwirte abgeladen werden sollte. Das war nicht nur ein Vorwurf in die falsche Richtung, sondern hat uns auf dem Lösungsweg nicht weiter gebracht.
Nicht nur bei diesem Thema muss weiter gearbeitet werden. Viele Fragen, wie die der Hofabgabeklausel und der damit verbundenen Rentenberechtigung, des wiederkehrenden Nachteilsausgleich beim Stromtrassenbau durch landwirtschaftliche Nutzflächen, oder welche Ausmaße Wolfsrisse haben dürfen, werden nicht beantwortet bzw. stehen in der Warteschleife.
Man kann den Eindruck bekommen, dass immer nur das größte Feuer eingedämmt wird, gelöscht ist es damit aber noch lange nicht. Gerade dies ist für die Betroffenen aber existenziell und manchmal auch persönlich kränkend, da bei jedem Wiederaufflammen Forderungen über das Ziel hinausschießen.
Einfach ist so etwas nur selten zu lösen, allerdings bitte ich darum, dies immer als Ziel zu haben.
Unsere Landwirtschaft hat sich immer gesellschaftlichen Forderungen angepasst und entwickelt. Daher bedarf es Lösungen, wenn wir uns an zukünftigen Forderungen nicht anpassen können.
Wenn die Betriebe gesetzlich zwischen den Stühlen stehen und Gefahr laufen bei Einhaltung des einen Gesetzes unweigerlich ein anderes nicht erfüllen zu können, kann dies nicht Aufgabe des Landwirtes sein, zu entscheiden, welcher Paragraph der richtigere ist.

Christoph Klomburg, Vorsitzender

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