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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

das Gegenteil von „gut gemacht“ ist „gut gemeint“. Ich will Herrn Christian Meyer (Bündnis 90/ Die Grünen) gar nicht absprechen, dass er es gut gemeint hat mit den ehemals 40.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen. Aber nach vier Jahren Amtszeit muss ich feststellen, er kann es einfach nicht. In fast allen Themenfeldern der niedersächsischen Agrarpolitik wird die mangelnde Expertise und vielfach die Unkenntnis von einfachen biologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhängen mehr als deutlich.  Die sogenannte sanfte Agrarwende sollte ohne die Landwirte, aber mit Kampfbegriffen wie „Massentierhaltung“, „Zurechtschneiden von Tieren“, „Ultragift“ und „Antibiotika ins Tierfutter schütten“ gelingen. Das schaffte nur Verunsicherung bei unseren Bauern, aber hilft niemandem. Statt der üblichen 1,7 Prozent Strukturwandel, die wir normalerweise durch biologisch-technischen Fortschritt haben, hat die missglückte Politik der Grünen den Strukturwandel aus politischen Gründen massiv angeheizt. In den letzten vier Jahren haben wir 19,3 Prozent der schweinehaltenden Betriebe verloren. Aber auch bei den Milchviehbetrieben mussten allein im letzten Jahr 4,7 Prozent der Milchviehhalter aufgeben. Und das liegt nicht überwiegend am Markt, sondern an kostentreibenden Auflagen. Den Vogel schießen aber die Sauenhalter ab, dort haben 25,9 Prozent der Halter das Handtuch geworfen. Das hält die Grünen nicht davon ab weiterhin zu plakatieren: „Wir lassen die Sau raus!“ Da fragt man sich wohin „raus“? Wahrscheinlich nach Ostdeutschland, Holland und Dänemark und in Zukunft auch nach Spanien. Landwirtschaft ist genügsam, aber weitere vier Jahre Misswirtschaft im Landwirtschaftsministerium wird Niedersachen Bauernhöfe und Identität kosten. Jede Partei und jeder einzelne zukünftige Abgeordnete des niedersächsischen Landtages trägt dafür eine Mitverantwortung. Fragen Sie Ihren Abgeordneten persönlich vor der Wahl, wie er es halten will (Erststimme). Die Parteiprogramme haben wir für Sie im Wahlspezial ab Seite 3 auf ihre Inhalte zur Politik für den ländlichen Raum abgeklopft (Zweitstimme). Gehen Sie wählen und wählen Sie lieber das vermeintlich kleinere Übel als Protest, denn das schadet uns noch mehr.

Tobias Göckeritz, Vorsitzender

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