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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

es war Erntedankfest. Ich bin dankbar für all die Gaben, die wir auch in diesem trockenen Jahr bekommen haben. Meine Acker- und Grünlanderträge waren nach diesem „Jahrhundert-Sommer“ ca. halb so groß wie in Durchschnittsjahren, aber die Schweine haben Geld verdient (das ändert sich gerade). Wenn ein Landwirt bei dieser Dürre dankbar ist, wie ungleich dankbarer müssten all die Kunden der Supermärkte, Discounter und Biofachgeschäfte sein. Alle Regale sind voll, alles ist in hundertfacher Auswahl vorhanden und zu einem historisch niedrigen Preis. Gerade die Städter hätten millionenfachen Anlass, für ihr tägliches Brot oder Biomüsli dankbar zu sein. Sie müssen nicht den Bauern danken, aber sie sollten anerkennen, welche Arbeit und Mühe aufgewendet wird, um dem „lieben Gott beim Wachsen-lassen zu helfen.“
Aber gerade an Erntedank sind (nur) die Dorfkirchen voll und werden Erntefeste gefeiert, so wie für mich in diesem Jahr in Landesbergen, wo Pastor Dreyer gemeinsam mit seinem Kirchenvorstand und dem Arbeitskreis Landesberger Landwirte einen schönen und  nachdenklichen Erntedankgottesdienst gestaltet hat. Anschließend gab es einen geselligen Ausklang bei „Eine Welt“-Brotverkauf und Frühschoppen.   
Ich bin auch den Politikern dankbar, die einsehen, dass schlechte Gesetze nicht mit Gewalt durchgedrückt werden sollten. Denn das von CDU/FDP und den Bundesländern 2013 verabschiedete Tierschutzgesetz hilft den Ferkeln nicht und vertreibt die Sauenhaltung, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen insbesondere durch das Bundeslandwirtschaftsministerium und den Lebensmitteleinzelhandel nicht hergestellt worden sind.
Aktiv für die heimischen Sauenhalter eingesetzt haben sich hier aus meiner Sicht der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), aber auch unsere heimischen Bundestagsabgeordneten Marja Liisa Völlers (SPD), Maik Beermann und Axel Knoerig (CDU).
Ich wäre froh, wenn es ihnen gelingt, bis zum Jahresende eine Fristverschiebung rechtskräftig zu verabschieden und dann endlich die Weichen für praktikable Rahmenbedingungen für die deutschen Sauenhalter zu stellen.

Tobias Göckeritz, Vorsitzender

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