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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

ein heißer Herbst liegt hinter uns und wir haben jede Menge Aufgaben für 2020 vor uns. Wir werden die aktuellen politischen Entscheidungen zur Düngeverordnung nicht mittragen! Wir werden uns mit allen rechtsstaatlichen Mitteln, sowohl mit juristischen, als auch unter Nutzung des Demonstrationsrechts zur Wehr setzen. Eine Düngeverordnung, die lediglich die Landwirte unerträglich belastet, aber für die Grundwassergüte nichts bringt, ist menschenfeindlich.
Eine „Grüne Messstelle“ in einem „Roten Gebiet“ wird sich nicht dadurch „verbessern“ weil die Bauern daneben Mindererträge erwirtschaften. Wir werden mit unseren Betrieben nicht für massive Meldefehler der Regierung haften. Die roten Messstellen sind nicht für die roten Gebiete repräsentativ, aber genau das fordert die EU-Verordnung. Nicht die   Landwirtschaft, sondern die deutsche Regierung hat massive Fehler begangen, dann soll sie auch dafür haften. Daher lehne ich den Entwurf vom 11. Dezember 2019 zur Änderung der Düngeverordnung komplett ab!
Und all diejenigen von uns, die noch nicht den Kopf in den Sand gesteckt haben, die für ihre Kinder oder für sich selbst und ihre Familienbetriebe kämpfen wollen, die fordere ich auf, gemeinsam die kommenden Aktionen mit zu tragen. Die nächste Großveranstaltung ist am Freitag, 17. Januar  geplant, wo wir nach Bremen und nach Hannover fahren. Ich denke in unserem Kreisverbandsgebiet werden die Kollegen aus dem Altkreis Hoya gegen Bremen streben und die Kollegen aus dem Altkreis Nienburg fahren mit mir gemeinsam nach Hannover. Am Samstag drauf sind wir wieder auf dem Wochenmarkt und stellen uns zum Dialog, da können wir gleich über die Gründe für die Demo berichten.
Ich war neulich bei einem Freund in Hannover zu Besuch, ein pensionierter städtischer Beamter, der mir sagte: „Ihr müsst in die Stadt, wir kriegen sonst gar nicht mit, was überhaupt bei euch auf dem Lande los ist!“ In diesem Sinne denke ich, ist es schlau, wenn wir alle zusammen in die Stadt fahren. Bis dahin und für das kommende Jahr, wünsche ich euch alles Gute. Möge die Afrikanische Schweinepest noch möglichst lange auf der anderen Seite der Oder bleiben und, die Witterungskapriolen mal wieder gegen die normale Mitte streben. Bleibt gesund und munter!

Tobias Göckeritz, Vorsitzender

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Großer Schritt hin zu gesunden Gewässern

Die Petition des Landwirts Christian Lohmeyer findet mehr als 53.000 Unterstützer

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Der von Ihnen vorgesehene Entwurf einer Verordnung über düngerechtliche Vorschriften zum Schutz von Gewässern und Verunreinigungen durch Nitrat oder...

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