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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir unseren Roggen endlich vom Feld geholt. Das war, wie bei vielen Kollegen, keine berauschende Ernte. Die Getreide- und Rapsernte in diesem Jahr läuft nicht gut. Das hat sie mit der niedersächsischen Landesregierung gemeinsam, da läuft es auch nicht gut!
Die niedersächsische Landwirtschaft war jetzt über vier Jahre Geisel einer Einstimmenmehrheit im Landtag. De jure war das ganz demokratisch, de fakto haben die grünen Minister mit ihrer (eigenen) Stimme den Ministerpräsidenten und die Sozialdemokraten am Nasenring durch die Manege geführt. Die Landwirtschaft hat das bei vielen Gesetzgebungsverfahren zu spüren bekommen. Da ging es oftmals um Ideologie und eisenharte Klientelpolitik für eine kleine Minderheit, aber nicht um die Interessen unseres Landes.
Einige Sozialdemokraten haben sich immer wieder redlich bemüht Schlimmeres zu verhindern, aber am Ende war der Ministerpräsident immer durch eine grüne Stimme in seiner Koalition erpressbar. So ist es „fast tragisch“, dass die Grünen nun genau dieser eigenen Taktik zum Opfer gefallen sind. Wir werden also Neuwahlen in Niedersachsen haben, und das ist so etwas wie die Ernte nach viereinhalb Jahren politischer Bestellung. Wenn ich mir den Acker der Landesregierung so ansehe und einschätze, was dort an Gesetzen und Verordnungen angebaut wurde, und vor allem, welche Folgen das hatte und hat, dann hat die niedersächsische Landwirtschaft erheblichen Schaden genommen.
Der Bestand ist durch den politisch bedingten Strukturwandel lückig geworden und der Druck, gerade auf die kleinen und mittleren Familienbetriebe, ist enorm gewachsen. Das ist politische Misswirtschaft, die am Wahltag zu deutlichen Mindererträgen führen sollte.
Nur wer in Zukunft zusichert, dass die Landwirtschaft nicht wieder Geisel grüner Ideologie wird, hat unsere Stimme verdient. Der Grundstein für die nächste politische Anbauperiode wird bei dieser Wahl gelegt. Eine schlechte Ernte hält uns nicht davon ab, wieder neu zu säen, also sollten wir alle mobilisieren, politisch eine bessere Saat zu bestellen.
Die Wahlprogramme und Erklärungen der Kandidaten werden wir auf ihre „Sorteneigenschaften“ genau prüfen.

Tobias Göckeritz, Vorsitzender

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