März 2026
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt, da der Dieselpreis ihn übermannt!
Spontan fällt mir dazu nur ein, dass den Staat durch die steigenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer die Agrardieselbeihilfe nichts mehr kostet. Aber lassen wir das: In diesem Monat weiß man wieder, warum man Bauer geworden ist und auch in Zukunft bleiben möchte.
Endlich wird es wärmer, endlich geht es auf den Feldern los. Man weiß an manchen Tagen vor lauter Arbeit nicht, wie das alles zu schaffen sein soll, und doch bekommt man es irgendwie fertig. Ein Zustand, den ich als „geschafft, aber glücklich“ beschreiben würde. Man sieht, was man alles leisten kann – und das kann unser Beruf oft besser als viele andere.
Nimmt man dabei die Nachrichten und die sozialen Medien einmal nicht mit in die Treckerkabine, gibt es einfach nichts Schöneres auf der Welt!
Dafür Lieblingssongs mitnehmen, gutes Essen – und einfach nur genießen. Wer das nicht kennt, hat eine der höchsten Formen des Glücks nie kennengelernt.
Alles andere drumherum wirkt fast schon wie Dekoration. Die Natur holt sich vom vergangenen Winter zurück, was ihr gehört, und es macht einen riesigen Spaß, ihr dabei zuzusehen.
Die wiederkehrenden Farben heben zusätzlich die Stimmung, und auch die Tierwelt zeigt sich wieder vermehrt.
Genau dafür macht man auch Ehrenamt. Dafür erklärt man durch zusätzliche Arbeit seinen Beruf, seine Freiheit und seine Lebensweise.
Beruf und Ehrenamt gehören für mich zwangsläufig zusammen, da das eine das andere benötigt, um jeweils eine Zukunft zu haben.
Die Arbeit bekommen wir alle hin, da wir unseren Beruf lieben und – wenn es gefordert ist – auch einen Schlag reinhauen. Aber vergesst nicht, euch zu engagieren. Wenn keiner von eurem Einsatz weiß, fehlt oft auch die Wertschätzung für unser Tun.
Jetzt aber genug geschrieben – zurück zum schönsten Beruf der Welt und euch allen frohes Schaffen!
Christoph Klomburg, Vorsitzender