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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

es zieht sich! Wieder so ein norddeutscher Schmuddelsommer. Die Ernte wird ständig unterbrochen von Schauern, und übermäßig warm ist es auch nicht. Wir müssen das Korn vom Feld stehlen, wenn die Trocknungskosten nicht den Erlös noch geringer ausfallen lassen sollen als ohnehin schon. Dennoch, für mich sind die Monate Juli und August gute Monate, es sind die beiden Monate, mal abgesehen von der Weihnachtszeit, an dem kaum noch externe Termine stattfinden. Das öffentliche Leben und die Verwaltungen sind in die Sommerferien abgetaucht, und nichts läuft mehr. Endlich kann ich mal am Stück Landwirtschaft machen und mich nur um unseren Betrieb kümmern, eine gute Zeit. Man gewinnt die nötige Distanz und auch etwas Gelassenheit, die man braucht, wenn man sich intensiv mit Agrarpolitik beschäftigt.
Manchmal hat man den Eindruck, die Ignoranz und Ahnungslosigkeit der verantwortlichen Politiker aller Farben in Bund und Land ist so groß, dass es kaum gelingen kann, noch etwas für unsere bäuerlichen Familien zu erreichen. Oft sind es nur kleine Dinge, die man bewirken kann, mit enormem Aufwand, und noch öfter hat man nur Schlimmeres verhindert.
Wir kommen jetzt in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes. Einige Landwirte haben sich aufstellen lassen. Ihnen gebührt unser Dank und unsere Unterstützung. Auch in den Gemeinden ist es wichtig, dass landwirtschaftliche Sachkenntnis in den Räten erhalten bleibt. Wenn ich das Wahlkampfplakat der Grünen zur „Kommunalwahl“ sehe: „Tierschutz SAU richtig. Wenn grün dann richtig“ wird nochmal deutlich, um was es den Grünen geht. Es geht um Hetze und Stimmungsmache gegen Landwirtschaft, nicht um Fakten und Lösungen. Für die Kommunalwahl geben die grünen Wahlkampfstrategen drei Themen vor: öffentlichen Nahverkehr, Klimaschutz und Tierschutz – das war es! Der Landwirtschaft wird im Programm pauschal unterstellt, die Umwelt übermäßig zu belasten und Tiere nicht artgerecht  zu halten. Ein wirkliches Thema für den Kommunalwahlkampf im ländlichen Raum wäre es, aufzuzeigen, wie das Ausbluten der Dörfer zu verhindern wäre. Denn unsere jungen Bauern brauchen Perspektiven für die Zukunft.

Tobias Göckeritz, Vorsitzender

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