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Meine Meinung


Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Bauerntag in Hannover endete ein ereignisreiches und oft dramatisches Wirtschaftsjahr. Es war geprägt von einer der größten Marktkrisen der Geschichte in Verbindung mit einem Politikversagen, welches, auch mit Hinblick auf noch immer ausstehende Ausgleichszahlungen und unzumutbaren Antragsverfahren, ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht hat.
Und somit wurden auf diesem Bauerntag, neben dringend notwendigen (in einer „sozialen“ Marktwirtschaft auch zu recht geforderten) finanziellen Unterstützungen der Milchviehbetriebe, nicht etwa Eingriffe in den Markt, sondern Entlastung der Bauern am Schreibtisch sowie eine politische Unterstützung und Wertschätzung des Berufsstandes eingefordert, was beeindruckend durch die 3.000 meist jungen Landwirte bei der Abschlusskundgebung unterstrichen wurde. Kurzum: es ging um die Frage, ob eine familiäre Landwirtschaft in Deutschland noch eine Zukunft hat oder sich von der Überflussgesellschaft abschaffen lässt.
Und so passte es, dass die zweitgrößte Wirtschaftsbranche Niedersachsens in Hannover tagte und ohne Grußwort des Ministerpräsidenten oder wenigstens des Landwirtschaftsministers, der zwar anwesend war, aber seine Stimme nur ohne störendes Publikum vor Fernsehkameras zu gebrauchen wusste, auskommen musste. Peinlich, entlarvend, unverschämt!
Und als die Bentloh KG aus dem Landkreis Celle zum Ausbildungsbetrieb des Jahres gekürt wurde, klebte ein sichtlich verwirrter Minister Meyer auf seinem Stuhl, damit beschäftigt den Zusammenhang der Begriffe „Ausbildung“ und „Landwirtschaft“ herzustellen, während EU-Kommissar Hogan unaufgefordert auf die Bühne geeilt war, um der stolzen Bauernfamilie seine Glückwünsche zu überbringen und seinen Teil zu einem unvergesslichen Gruppenfoto beizusteuern.
Bald ist Wahl! Wir müssen uns jetzt auf die Suche nach politischer Vertretung machen. Nach Parteien, die geschlossen aufstehen, wenn Bundesministerinnen (!) Landwirte per se für Überschwemmungen und somit für den Tod von Menschen verantwortlich machen oder wenn „Meinung“ über „Wissen“ und Ideologie über Wissenschaft gestellt wird, so wie wir es bei dem „Düngemittel Glühphosphat“, der Forderung nach „genfreiem Essen“ oder bewusst fehlinterpretierten „Studien“ erleben. Eine bäuerliche Landwirtschaft, die nur als Skandalbringer für BUND und Co. und die politische Daseinsberechtigung grüner Bauern-, nein, Städterfänger politischen Wert besitzt, hat keine Zukunft und wird sich mit dramatischen Folgen für die ländlichen Regionen aus den Dörfern verabschieden. Dies gilt es im Interesse aller – nicht nur der Bauern – zu verhindern!

Christian Lohmeyer, geschäftsführender Vorstand

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